Anlässe, Feiertag, für Kinder, Karamell, Kuchen und Torten, Schokolade, Suchtgefahr, Torte, Vanille, Zartbitter
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Fudgy S’mores Brownies

Hallo ihr Lieben,

vor kurzem habe ich ein neues Backbuch in den Händen gehalten. Ein Rezept daraus ist mir sofort in die Augen gesprungen, ich wusste direkt das ich dieses Rezept ausprobieren werde. Denn das MUSS einfach gut schmecken, so wie es sich liest und auf dem Bild aussieht. Kennt ihr das wenn man nach dem Backen dann erstmal enttäuscht ist, weil ihr denkt das es gar nicht gelungen ist?

Das Rezept war ausgelegt für eine Kastenform ich habe es auf eine 22 cm ø Tortenform runtergerechnet weil ich in meiner Studentenwohnung noch keine Kastenform habe. 😀 Das sollte ja eigentlich kein Problem sein. Dann fing es an…
Man sollte den Boden mit den Waffelböden von Schaumküssen auslegen, für die 22er Form hätte ich aber nur den Rand damit auslegen können und irgendwie sah auch die Menge von dem Teig ziemlich wenig aus. Also habe ich es kurzer Hand in eine 18er Form gefüllt und war nun zufrieden, dann habe ich mich wohl einfach bei dem Mengenverhältnis verschätzt.

Nun musste ich den Boden (und später den Belag) nur noch Backen. Als es aus dem Backofen kam, fühlte sich der Boden von unten ziemlich hart an und es war auch etwas schwarz. Sehr ärgerlich, wo sich das Rezept doch so gut angehört hat! Den Karamell für den es in dem Buch auch ein Rezept gab, habe ich dann gar nicht mehr gemacht. Als ich dann testweise den Kuchen angeschnitten habe, bestätigte sich meine vermutung um so mehr. Es war richtig schwer durchzukommen. (Vielleicht hatte ich auch einfach das falsche Messer – ist ja auch so eine Sache in einer Studentenküche 😀 ) als der Kuchen dann aber durchgeschnitten war, stellte sich heraus, dass das schwarze was ich vorher als verbrannt vermutet hatte einfach der Rest von der Schokolade vom Waffelboden war und als ich reingebissen habe war es plötzlich überhaupt nicht mehr hart. Es ist fast auf der Zunge zergangen und war sooo köstlich das ich am Liebsten direkt alles sofort gegessen hätte.
Das habe ich natürlich nicht – sonst gäbe es jetzt nicht diese Fotos! 😉 Lange hat es trotzdem nicht gedauert. Für mich ist dieses Rezept auf Platz eins meiner persönlichen „Suchtgefahr-Liste-2017“.

Für 18 cm ∅

Teig:
70 g Butter
100 g Zartbitterschokolade
88 g Zucker
1 Ei
3/4 TL Vanilleextrakt
120 g Mehl
1 Prise Salz
Topping:
6 große Schaumküsse
Deko:
Schokoladen- oder Karamellsoße

  • Teig: Butter mit Schokolade und Zucker in einem Topf langsam schmelzen und anschließend etwas abkühlen lassen.
    Das Ei mit dem Vanilleextrakt aufschlagen.
    Die Schokoladenmasse mit dem Ei verrühren.
    Mehl und Salz ebenfalls dazugeben und rühren bis ein kompakter Teig entstanden ist.
  • Einen 18 cm Ø Tortenring auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
    Die Waffelböden von den Schaumküssen vorsichtig abtrennen und als Boden in der Tortenform auslegen.
    Den Teig vorsichtig auf die Waffelböden geben und glattstreichen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten backen.
  • Topping: Die Schaumküsse (ohne Waffelboden) mit einer Gabel verrühren.
    Sobald der Boden nach dem Backen etwas abgekühlt ist, die Schaummasse auf dem Boden verteilen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Umluft weitere 10 Minuten backen.
  • Zum Servieren mit Schokoladen- oder Karamellsoße dekorieren.

Das Rezept passt auch sehr gut zu Geburtstagen. Also nehme ich damit sehr gerne an dem Geburtstagsevent von Ofengeflüster teil.

Ofengeflüster Gewinnspiel - Bloggeburtstag 2 Jahre




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2 Kommentare

  1. ofengefluester sagt

    Liebe Alex,

    die Brownies sind ja der Hammer! Wie gerne würde ich davon welche Naschen… Schokokuss als Topping habe ich noch nie gesehen aber kann es mir richtig gut vorstellen!

    Vielen Dank für dein Rezept – ich wünsche dir viel Glück beim Gewinnspiel!

    Liebe Grüße
    Christin

    • Hey Christin,
      dankeschön! 🙂 Ich kannte Schokokuss vorher auch schon als Topping nur war es für mich neu die Masse dann nochmal in den Ofen zustellen. Beide Varianten sind zu empfehlen! 🙂
      Liebe Grüße,
      Alex

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