Brötchen, Kindheitserinnerung
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Laugenbrötchen; Spontan ist eben doch besser als geplant.

Hey ihr Lieben,

kennt ihr das? Man denkt sich hm… jetzt so ein schööönes Laugenbrötchen, wäre schon nicht schlecht. Aber wegen einem Laugenbrötchen nochmal loszufahren und zu hoffen das eins beim Bäcker übrig geblieben ist, was den ganzen Tag (oder sogar noch länger) dort schon in der Verkaufstheke vor sich rumvegetiert? Hat man zufällig gerade einen Würfel Hefe im Kühlschrank liegen? Den man letzte Woche gekauft hat, weil man sich denkt, man könnte ja mal wieder was mit Hefe backen? Lecker… Also wo bekommt man Hefe oder ein Laugenbrötchen her? Meine Lösung! Trocken Hefe. Ich glaube ich werde nur noch damit arbeiten. Alle Hefeteige von mir hatten bisher Probleme beim aufgehen. Sie sind aufgegangen, aber nicht so schnell wie sie es sollten, außerdem musste man sie immer wieder neu durchkneten, damit es was wird.

Jeder der mich kennt weiß, dass ich Laugenbrötchen total gerne esse. Habe ich außerhaus mal Hunger, hole ich mir eins. Ab jetzt sollte es zuhause immer Trocken Hefe und Natron geben! Die kann man ja auch wunderbar einfrieren und mitnehmen. 😉

Hier kommt jetzt das Rezept, was ich bei Chefkoch gefunden habe, Schwäbische Laugenbrötchen.

Für 13 Stück:

680 g Weizenmehl
30 g Trocken Hefe
400 ml Wasser
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
etwas groben Salz
3 EL Natron
1 l Wasser

Das Hefepulver mit Weizenmehl, Wasser, Zucker und Salz zu einem glatten Teig kneten und ca. 60 Minuten unter einem Küchentuch ruhen lassen. Teigstücke von ca. 80g abwiegen, diese zu kleinen runden Brötchen formen.
Wie das geht? Ihr legt das Teigstück auf eure Arbeitsfläche, wenn ihr die Arbeitsfläche mit Meh bestauben wollt, dann nur ganz wenig, ich habe keins verwendet! Auf das Teigstück legt ihr nun eure Hand (mit Hohlraum – sodass dazwischen ein rundes Brötchen passen kann) und macht kleinen Drehbewegungen, sodass sich der Teigling mitbewegt, auf diesen übt ihr während der Bewegungen Druck aus.  Wenn ihr genug Übung darin habt, könnt ihr es auch mit beiden Händen probieren. Am Anfang ist das richtig schwer, aber der Bäcker macht es auch täglich, mit zwei Händen! (Übung macht den Meister)
Die Teiglinge noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Das Natron wird in dem Wasser aufgelöst und zum kochen gebracht. 3 bis 4 Brötchen für eine Minute in das Laugenwasser legen, nach der Hälfte der Zeit umdrehen. Abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, die Oberfläche mit einem scharfen Messer über Kreuz einschneiden und mit dem groben Salz bestreuen. Diese Prozedur mit jedem Teigling durchführen, dann im vorgheizten Backofen (190°C Umluft) ca. 17 bis 20 Minuten backen.
Warm schmecken sie auch schon sehr gut, lasst sie einbisschen abkühlen und dann scheut euch nicht davor sie sofort mit, was auch immer, zu belegen und zu essen! Lasst es euch schmecken!



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