Herbst, Kindheitserinnerung, Kuchen, Marzipan, Schokolade, Tartelettes, Zartbitter
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Nussstreifen und Nusstartlettes, ein nussiges Nussecken Rezept nach Oma Renate

Hallo ihr Lieben,
es dauert nicht mehr lange dann ist schon wieder Weihnachten. Mit heute sind es noch 46 Tage bis Heiligabend. Die Zeit verfliegt rasend schnell, vor allem wenn man etwas zu tun hat.

Und wie ich nun feststellen durfte, vor allem wenn man studiert. Die Tage sind viel zu kurz. Montags sitze ich von 8 bis 18 Uhr in Hörsälen und Computer Räumen. Dienstags und mittwochs habe ich „zum Glück“ nur 2 x Mathe (á 1 1/2 Stunden, dazwischen haben wir eine gefühlte Ewigkeit Pause wo wir schnell etwas essen gehen und dann unsere Matheaufgaben bearbeiten, zuhause bin ich dann wieder um halb 5.) und ich kann immerhin bis 8 Uhr ausschlafen hurra! Der Donnerstag sieht in etwa so aus wie der Montag, bloß habe ich auch hier nur bis 16 Uhr. Jeden Tag bearbeite ich dann Aufgaben für Mathe und Programmieren bis ca. 21 Uhr (+/-). Dann müsste ich eigentlich auch noch eine Präsentation fertig machen. Thema? Wie führt man einen erfolgreichen Blog. 🙂 Ich hoffe ich lerne etwas dabei! 😉

Warum ich euch das nun alles erzähle? Neben meinem ganzen „Uni-Stress“ versuche ich auch noch etwas tolles zu Weihnachten auf die Beine zu stellen, was nur für EUCH ist.
(Denn zugegeben, auch ihr seid in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Was zum einen an meinem Umzug lag, daran das ich einen Monat ohne Internet in meiner neuen Wohnung blöd dastand und nun auch noch daran das die Festplatte meines Notebooks kaputt ist und Medion – die Marke meines Notebooks – sich ziemlich doof gestellt hat, was die Einhaltung meiner Garantie angeht. Aber guuuut… vielleicht kommen sie ja jetzt in die Pötte nachdem ich letzte Woche für 1,29€/Minute mit dem Kostenvoranschlags-Team telefoniert habe.) 
Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf die Weihnachtszeit, ich bin mir Sicher das meine kleine große Überraschung klasse wird und das auch ihr euch darüber freuen werdet. Ich habe mir ganz viel großartige Unterstützung dafür besorgt. Mehr verrate ich aber noch nicht! 😉

Heute möchte ich euch ein Rezept für Nussecken vorstellen, zugegeben meine „Ecken“ sind nicht so eckig wie man es von Nussecken erwartet. Aber sie schmecken waaahnsinnig lecker, lassen sich gut aufbewahren und schmecken auch noch nach zwei Wochen unglaublich lecker. (Das kann ich gut beurteilen, ich habe es zwar zeitlich geschafft diese Leckerrei zu Backen, aber zum Essen (und verbloggen) kamich einfach nicht.)

Bitte beachtet bevor ihr das Rezept nachmacht, das * im Rezept und am Ende des Posts.

Teig:

125 g Butter
250 g Mehl
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Belag:
100 g Marzipanrohmasse
2 EL Weinbrand
150 g Butter
100 g Crème Fraîche
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
400 g gemahlene Haselnüsse
Schokoglasur

  1. Alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Mürbeteig kneten.
  2. Marzipan mit dem Weinbrand verdrücken, bis es sehr weich ist.
  3. Butter mit Crème Fraîche, Zucker und Vanillezucker aufkochen lassen.
  4. Marzipan unter Rühren hinzugeben, bis eine glatte Masse entstanden ist.
  5. Zum Schluss gleichmäßig die Haselnüsse unterrühren.
  6. Den Mürbeteig auf einem Blech ca. 1 cm* dick ausrollen.
  7. Den Belag darauf verteilen und bei 160°C Umluft ca. 35 Minuten backen.
  8. [Mit Mürbeteigresten Tartelette-Förmchen auslegen und auch diese mit dem Belag füllen.]
  9. Nach dem Backen auskühlen lassen und erst dann in Quadrate und dann in Dreiecke schneiden, oder in Streifen schneiden. Anschließend mit Schokolglasur dekorieren.
* Bei mir hat der Teig leider nicht auf ein Backblech gepasst, wenn ich ihn 1 cm dick ausrolle. Also, rate ich euch das doppelte an Teig zu nehmen, eine kleinere Backform bereit zu halten oder den Teig etwas dünner (0,5 cm reichen sicherlich auch) auszurollen. 🙂

Ja habe ich denn noch gar nicht die Frage beantwortet, was es mit „Oma Renate“ hier auf sich hat? Ihr dürft euch auf den nächsten Post freuen, –> in diesem Post <– stelle ich euch das Buch vor, aus dem ich dieses leckere Rezept habe (in dem Oma Renate auch eine kleine Rolle spielt).

Habt einen ganz wundervollen Tag.



8 Kommentare

  1. Die Nussecken sehen richtig lecker aus! Sehr schöne Fotos 🙂
    Das mit dem Uni-Stress kenne ich. Man hat so viele Dinge zu tun und weiß manchmal gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht; was man als erstes machen soll … Manchmal gerate ich dann in einen Zwiespalt, was das Backen betrifft. Einerseits ist es für mich Entspannung, etwas Schönes. Andererseits denke ich mittlerweile oft "Du brauchst einen Beitrag für den Blog", weil es eben nicht mehr nur Backen ist. Das nimmt dann wieder etwas den Spaß. Aber so ist es eben, wenn mal viel zu tun hat 🙂

    Liebe Grüße
    luisa

  2. Mhh die Nuss"ecken" sehen köstlich aus, auch wenn sie nicht in klassicher Form sind, gefällt mir als Schnitten sogar besser;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  3. Ein Blech Deiner leckeren Nussecken bäckt gerade … ich bin sehr gespannt und kann es kaum abwarten.
    Viele liebe Grüße und herzlichen Dank für das tolle Rezept. Claire

  4. Mhhh mal eine schöne Alternative zu den herkömmlichen Nussecken, da komm ich auch mal wieder auf den Geschmack ^^
    Danke für das rezept von Oma Renate
    Gruß Manja

  5. Hallo Luisa,
    ja das stimmt leider. Allerdings finde ich es gut wenn ich einen Grund habe zu backen und wenn es nur der "Drang" nach einem neuen Blogpost ist. Weil ich dabei einfach entspannen kann, so wie du es schon sagst und mal für eine Stunde nicht über den Büchern hängen muss! 😉
    Lieben Gruß,
    Alex

  6. Von kleineren Schnitten hat man auch länger was – oder kürzer je nachdem. 😀 Meine Favoriten sind die Tartelettes. Ich glaube in dieser Form wird es die Nussecken noch häufiger bei mir geben. 🙂
    Lieben Gruß,
    Alex

  7. Hallo Claire, ich freue mich das du die Nussecken nachgebacken hast und das sie dir auch schmecken. 🙂 Das Rezept werde ich auch noch ein paar Mal backen in den nächsten Jahren! 😀
    Lieben Gruß,
    Alex

  8. Ja das stimmt, Nussecken werden auf Dauer langweilig in der Dreiecksform da kann auch ruhig mal was anderes kommen! 😉
    Das Rezept von Oma Renate kann ich wirklich nur empfehlen, es sind die besten Nussecken die ich seit langem gegessen habe. Das macht bestimmt der Marzipan! 🙂
    Lieben Gruß,
    Alex

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