Frühling, Herbst, Möhren, Quinoa, Suppe, Unverträglichkeiten/Verzicht, Winter
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Über leckere Suppe und Foodfotos die einfach nichts werden wollen. || Quinoa-Möhren-Suppe mit Rote Bete-Chips

Hallo ihr Lieben,

vor einer Weile hat meine Schwester sich aus dem Buch „Vegan für Einsteiger*(Das hat sie sich letztes Jahr gekauft als sie es mal ausprobieren wollte, sich vegan zu ernähren.) eine Suppe von mir gewünscht. Diese hatte ich ihr bereits letztes Jahr daraus gekocht, da sie arbeiten musste und an dem Tag selbst keine Zeit zum Kochen hatte.

Diese Quinoa-Möhren-Suppe hatte ihr jedenfalls so gut geschmeckt, dass sie sie im Februar wieder essen wollte – und ich musste sie wieder kochen. Dieses mal dachte ich mir dann aber, dass ich das Rezept auch mit euch teilen möchte. Tjaaaa… was dabei wohl so alles schief gegangen ist erzähle ich euch jetzt.

1 Ich habe die Suppe gekocht und fotografiert – das war echt schwierig weil die Suppe nicht sooo schön aussieht wie eine Käse-Sahne-Torte oder Ofensüßkartoffeln. Dann have ich die Fotos auf meinen Laptop geladen, wollte sie demnächst bearbeiten und das Rezept aufschreiben. Aber da ich noch so viele Rezepte hatte, die ich erst mit euch teilen wollte hab ich diese leckere Suppe erstmal hinten in meiner To-Do-Liste eingereiht.

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Vor drei Wochen war die Zeit dann so weit, ich habe die Fotos gesucht. Gesucht… gesucht… und gesucht. Ich habe sie nicht gefunden. Wahrscheinlich hatte ich sie in einem Ordner wo noch andere Fotos von Rezepten waren, die ich bereits verbloggt habe. Neuerdings lösche ich nämlich alle Fotos die ich nicht in den Post einbinde. Ich kann es mir nicht anders erklären, als das ich sie aus diesem Grund irgendwie versehentlich gelöscht habe.

Ich hatte noch eine Hoffnung. Und zwar hebe ich auf meiner Speicherkarte auch nochmal alle Fotos solange auf, bis ich die Beiträge wirklich veröffentlicht habe. Und so habe ich in dieser Woche auf meiner Speicherkarte nachgesehen und die Fotos waren auch dort nicht mehr. Am Mittwoch habe ich mich dann ganz offiziell von dem Gedanken verabschiedet, dieses Rezept mit euch zu teilen. Den Veröffentichungstermin von der Suppe (der in meinem Kalender immer weiter nach hinten geschoben wurde) habe ich aus meinem digitalen Kalender gelöscht – was wirklich ein Zeichen dafür ist das ich alle Hoffnung verloren habe. Ich dachte, die Suppe wird es eh noch mal geben, so gut wie sie uns allen schmeckt. Also wenn ich sie nicht jetzt mit euch teilen kann, dann vielleicht in einem halben Jahr oder in einem Jahr…

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Doch… unverhofft kommt oft! Gestern bin ich aus meiner Wohnung nach Hause zu meiner Mutter gefahren – da sie am Wochenende Freunde eingeladen hat und ich gern dabei sein wollte (die ekligen Geschichten mit dem ganzen hin und her pendeln erzähl ich euch besser nicht mehr, sonst würde die Suppengeschichte noch länger werden :D) Heute kam meine Mutter dann zu mir (ich bin gerade am Lernen gewesen) und sie meinte „Hast du Lust diese Quinoa-Möhren-Suppe zu essen die du mal gemacht hast? Ich habe immer noch was eingefroren!“ Whaaaaaat? :O Dein ernst? Tja, natürlich wollte ich und ich wollte auch gleich noch Fotos davon machen und jetzt kann ich sie doch schon mit euch teilen! Ist das nicht toll? 😀 Da habe ich mich echt gefreut und nun habe ich hier das Rezept für euch:

Quinoa-Möhren-Suppe mit Rote Bete-Chips
laut Rezept 40g Ingwer das war uns etwas zu heftig am Besten ihr schmeckt es etwas ab
Zutaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 - 300 g Möhren
  • 20 g Ingwer
  • 2 TL Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 MSp. Cayennepfeffer
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Quinoa
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Rote Bete
  • 1 TL Sesam
Zubereitung
  1. Zwiebel abziehen und klein würfeln.
  2. Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden.
  3. Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.
  4. EL Öl in einem Topf erhitzen, Ahornsirup darin unter Rühren und karamellisieren lassen.
  5. Ingwerwürfel darin anrösten. Zwiebeln, Senf und Möhren zugeben und kurz anschwitzen.
  6. Brühe dazu gießen, bei starker Hitze aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  7. Mit dem Stabmixer cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Bei schwacher Hitze ca. 5 Mnuten köcheln lassen.
  9. In einem weiteren Topf etwas Wasser zum Kochen bringen. Quinoa einstreuen und nach Packungsanleitung garen.
  10. Den Quinoa auf einem Sieb abgießen und in die Suppe geben.
  11. Rote Bete waschen, schälen und in feine Streifen schneiden.
  12. Von beiden Seiten mit Öl bestreichen, Salzen, pfeffern und auf einem mit Backpapier belegten Backblech legen.
  13. Im vorgeheizten Backofen bei 130°C ca. 10 Minuten kross anbraten.
  14. Die Suppe in Schälchen füllen, mit Sesam bestreuen und mit den Rote Bete Chips garnieren.

 

Übrigens kann ich euch nun auch versichern das sie auch sehr lecker ist, wenn sie eingefroren war und nochmal aufgetaut wurde.

Ach, eigentlich geht die Geschichte auch noch weiter. Ich habe also Fotos gemacht und war so gaaar nicht zufrieden. Ich konnte mich noch an die Fotos vom ersten Mal erinnern und irgendwie wollte es heute nicht so wie ich. Dann hat aber meine Kamera entschieden, dass ich es nicht weiter probiere. „Akku fast leer… leider ist es nicht möglich Fotos zu machen… bitte laden Sie den Akku auf“… okay so ausführlich stand es natürlich nicht im Display 😀

Ich hoffe ihr bekommt nun trotzdem ein bisschen Hunger auf diese Suppe. 😉 Die Fotos kann ich ja noch erneuern, sobald es sie wieder frisch bei uns gab. 🙂

sli

Habt ein schönes Wochenende und schaut auch morgen hier unbedingt vorbei! Da gibt es nämlich eine Überraschung. 😉

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1 Kommentare

  1. Jesse Gabriel sagt

    Hallo!
    Ich finde die Bilder sehen doch toll aus und es muss doch nicht immer alles gemahlt aussehen das tut es doch bei den meisten nicht wenn man nicht gerade Foodblogger ist und außerdem finde ich, Hauptsache es ist lecker und das Rezept klingt richtig lecker!
    Wenn ich die Suppe für Oma nachmachen werde, werde ich nur einen 1 El Öl verwenden, reicht völlig.
    Viele Grüße sendet Jesse Gabriel

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