Glutenfrei, laktosefrei, Low Carb, Rezension, vegan
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Rezension // Go raw – be alive! von Boris Lauser

Rohkost? Eigentlich stehe ich ja nicht so auf Rohkost! Aber was ist Rohkost eigentlich? Durch dieses Buch aus dem Kosmos Verlag habe ich eine ganz neue Vorstellung von Rohkost erhalten.

http://www.kosmos.de/produktdetail-31-31/Go_raw_be_alive-7483/

laminierter Pappband
Seiten: 160
Farbfotos: 110
Format: 268 x 239 mm

ISBN: 978-3-440-14358-2

Preis 19,99€

Kosmos Verlag
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Rohkost bedeutet nur Salat und Gemüsesticks zu knabbern? Ab jetzt nicht mehr! Denn die „lebendige Nahrung“ wird nun auch kreativ und vielfältig verarbeitet – es wird gemixt & mariniert, gedörrt & gekeimt. Neben einfachen Basic-Gerichten für jeden Tag, wie grüne Smoothies und Zucchini-Pasta, lassen sich auch Klassiker wie Pizza, Lasagne oder Käsekuchen zubereiten – und sind mindestens genauso lecker wie ihre nicht-rohen Vorbilder. Ein großer Einleitungsteil gibt alle nötigen Informationen zu Produkten, Zubereitungsarten, Geräten und Utensilien, die man für den Einstieg in die Rohkostküche benötigt. – Kosmos Verlag

Das Buch beginnt mit einer kleinen Einführung, was die Menschen von Rohkost denken, was es wirklich ist und wie Boris Lauser, der Autor, dazugekommen ist Raw zu leben.

Das Erste was mir persönlich in der Einleitung ins Auge gestochen ist waren die Worte: „Denn Rohkost bedeutet nicht, alles roh zu verzehren. (…) In der Rohkostküche wird vielfältig verarbeitet (gemixt, gehackt, gedörrt, mariniert, (…) etc.), aber nur so weit, dass es keinen Verlust an Nährstoffen und Enzymen gibt. Ziel der Zubereitung ist es, das Maximum an Nährstoffen für den Körper herauszuholen und ihn so wenig wie möglich zu belasten. (…)“

Daraufhin folgen die Rohkost Basics, diese erstrecken sich von Seite 10 bis 24
die wirklich sehr interessant sind.

Rohkost Techniken
S.24 / 25 – Rohkost-Techniken

Bei den Rohkost-Techniken wird ausführlich erklärt, was bei den verschiedenen Techniken passiert, wozu es gut ist und mit was man z.B. einen Dörrautomaten auswechseln kann. Da nicht jeder gerade einen Dörrautomat zuhause hat.

Fermentieren
S.48 / 49 – Fermentieren

Die Fermentation ist zwischen den Rezepten beschrieben, da hier direkt ein Rezept für Nuss-Joghurt mit eingefügt wurde.

Die Rezepte sind echt klasse, womit rechnet ihr wenn ihr lest das es um Rohkost geht? Denkt ihr dann an Lasange, Pasta, Pancakes und Cheesecake? Oder nur an Smoothie und Salat? Seine Rezepte sind alle vegan, bis auf das hier Honig verwendet wird, doch das ist nach meinem Wissen auch umstritten, oder?

Rote Beete Fenchel Salat
S.84 / 85 – Rote-Bete-Salat / Fenchelsalat

Aha, also darf man als Rohköstler sehr wohl noch was warmes, ja sogar Kuchen essen.
In diesem Buch machen vorallem die Bilder einem Lust darauf, es zumindest mal zu probieren.

asia
S.126 / 127 – Asia-Handrollen

Die Bilder die ich euch hier zeige, dienen als kleiner Einblick in die vielfältigkeit der Rohkostküche.

cupcake
S.142 / 143 – Cupcakes

Auch was Süßes darf für Boris Lauser nicht fehlen.

So macht Rohkost doch Spaß! 😉

zucchinipasta
S. 106 / 107 – Zucchini-Pasta

Auch sehr interessant klingt für mich Chai-Hanf-Pancakes, Kürbis-Linguine, Lasagne, Kohlrabi-Ravioli, Mousse au chocolat und Cheesecake.

Aber auch die Klassiker sind dabei:
Smoothies – mit Mango, tropisch, mit Ananas und Avocado oder einfach ganz klassisch – grün.
Zu jedem Rezept gibt der Autor Alternativen an wie es auch schmeckt. Es wird also nicht langweilig!

wrap
S.98 / 99 – Gefüllte Wraps

Die Wraps finde ich besonders interessant. Die Wraps werden aus Kürbis, Zucchini oder Paprika gedörrt. Wer keinen Dörrautomaten hat kann aber auch den Backofen nehmen.

Boris Lauser hat seit 2009 in Berlin einen exklusiven Gourmet Dinner Club namens „b.alive!“, außerdem hält er weltweit Vorträge und Seminare und er ist als Berater für Hotels und Restaurants tätig. Das spiegelt sich sehr gut in diesem Buch wieder.Außerdem wirkt er sehr sympatisch auf den Bildern auf denen er abgebildet ist (davon gibt es viele) und seiner „Boris goes raw“-Geschichte.

Der einzige Nachteil ist, dass für viele Rezepte Zutaten genannt werden die es nicht überall zu kaufen gibt, wie Hanfmehl, aber das ist ganz normal für Rohkost-, Glutenfreie-, Veganeküche, etc.
Dafür erfährt man in diesem Buch ganz viele nützliche Infos, welche ich zum Teil bereits genannt habe auch wie lange welche Samen einweichen müssen bis sie keimen ist hier beschrieben, etc.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch richtig klasse, deswegen bekommt es von mir fünf von fünf Punkten. Ich gehöre eigentlich zu den Menschen die niemals vollständig mit Rohkost oder vegan leben könnten, selbst vegetarisch wäre für mich ein no go. Aber jetzt könnte ich mir tatsächlich vorstellen ab und zu mal Rohkost zu essen, bzw. mehr Rohkost als jetzt, in Form von Wraps oder Pancakes. Auch die nützlichen Infos zu der Fermentation oder Milch Herstellung finde ich sehr interessant.

Das Buch erhält auch fünf Punkte, weil es eine bestimmte Zielgruppe anspricht, wenn ihr jetzt denkt das Buch ist für jeden super geeignet, ist das nicht ganz richtig. Aber ich denke jeder der für alles offen ist, gerne experimentiert in der Küche und vorallem gesund leben möchte, der kann zumindest zum Teil meine Meinung teilen! Wenn ihr mal einen genaueren Blick reinwerfen konntet, teilt mir doch mit, was ihr von dem Buch haltet. Ich würde mich freuen! 😉

Vielen lieben Dank an den Kosmos Verlag der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Diese Rezension beinhaltet meine ehrliche Meinung!

eure schokoladenfee

ich leb‘ dann jetzt mal gesund! ;P

*Affiliate Link **Die Rechte von dem Bildmaterial sowie dem Klappentext, was auf andere Seiten außer SchokoladenFee verlinkt ist, liegen bei der jeweiligen Seite/Verlag.

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