Event, Sommer, Tarte
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Wie aus einer Sonnenblume plötzlich ein Sonnenhut wurde. Oder eine essbare Sonnenblume zwischen kleinen Sonnenhüten.

Als Amor und Kartoffelsack in einer Facebook-Gruppe zu ihrem „Speisen unter freiem Himmel“-Blogevent aufrief, war mir sofort klar was ich machen möchte. Denn kurz vorher kam die neue „Lecker Bakery“ in mein Haus. In dieser Ausgabe stand das Rezept für eine Beerige Sonnenblume. Das Rezept habe ich allerdings etwas geändert.

Das einzige Problem was ich hatte, war das wir in unserem Garten keine Sonnenblumen haben und das selbst wenn dies der Fall wäre, diese nicht bis zum 5.August voll aufgegangen wäre.
Als Sonja mir dann aber mitteilte, dass sie ihr Event bis zum 15. verlängert hat. War ich total glücklich darüber. Nun musste ich mir nur noch ein Feld mit Sonnenblumen suchen, die bis dahin aufgegangen sind. Das Feld sollte dann aber doch ein Garten mit zwei Sonnenblumen sein, die nebeneinander stehen. Bei meiner Tante. Ich hab mich also quasi letzte Woche bei ihr zum Kaffeetrinken eingeladen in dem ich sagte: „Ich backe nächste Woche und komme dann vorbei.“ vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, direkt einen Termin aus zu machen, oder am morgen dort anzurufen und nicht erst am Nachmittag.
Dazu gleich mehr.
Natürlich musste aber noch etwas schief gehen.
Der Boden den ich genau so gemacht habe, wie es in der „Lecker Bakery“ stand, ist natürlich nicht so geworden, wie er dort abgebildet ist. Die „Blüten“ von dem Sonnenblumen-Boden sind einfach beim backen runtergelaufen – vielleicht war mein Teig wieder zu weich, nächstes Mal werde ich es dann wohl lieber nochmal in der Form kaltstellen. Nun sah der Boden also ganz normal aus, so wie jeder andere Boden auch, na super. Egal! Dann mache ich es halt anders, sodass es mehr aussieht wie eine Sonnenblume!
Nun war also der Tag der Tage, ich rief bei meiner Tante an, um mich bei ihr einzuquartieren, mit dem guten Stück! 🙂 Und dann… geht sie nicht dran. Die Sonne schien grad so schön und meine Mutter wollte endlich ein Stück essen! Also meinte sie: „Dann mach deine Bilder doch vor den Mini-Sonnenblumen im Garten“ Das ist aber nicht dasselbe! 🙁

Nun ja, das ist die Geschichte wie aus meiner Sonnenblume eine fruchtige Sonnenblume zwischen ganz vielen Sonnehüten wurde.
Wer kann von sich behaupten das er schonmal eine Sonnenblume zwischen ganz vielen Sonnenhüten unter freiem Himmel verspeisen durfte? 🙂
Setzt euch eure Sonnenhüte auf und ab in die Sonnen ihr Sonnenkinder! 😀

So… und wer mir jetzt sagen kann wie oft das Wort „Sonne…“ in diesem Post vorkommt, der bekommt… einen Sonnen… nein heute gibt es kein Give-Away! 😛 Aber bald! 🙂
Also behaltet meinen Blog im Auge. 😉
Stattdessen habe ich jetzt aber das Rezept für euch… juchu. Das ist doch auch viel besser als irgendein Sonnen-Preis! 😉 Natürlich wünsche ich euch trotzdem alle ein paar sonnige Tage, während ich morgen in den Urlaub fahr. 🙂

sonnenhut

Teig:
1 Ei
250 g Mehl
80 g Zucker
Salz
200 g kalte Butter
2 EL gemahlener Mohn
Belag:
25 g Zucker
150 g Crème fraîche
Obst:
1 1/2 Dosen Pfirsiche
1 Handvoll frische Blaubeere
oder 2 Handvoll TK Blaubeeren
1 Päckchen Tortenguss

  1. Das Ei trennen. Eiweiß vorerst kaltstellen.
  2. Alle weiteren Zutaten für den Teig zusammen mit dem Eigelb zu einem Mürbeteig kneten.
  3. Diesen mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Den Teig ausrollen und in eine Tarte Form mit ∅ 24 cm legen.
  5. Crème fraîche mit Zucker und dem Eiweiß verrühren und auf dem Tarte Boden glattstreichen.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160°C Umluft 45 Minuten backen.
  7. Nachdem auskühlen Pfirsiche abtropfen lassen und in dünne Streifen schneiden.
  8. Pfirsiche aneinander auf den Tarte Boden legen, in zwei Reihen. Die Mitte mit den Blaubeeren belegen. (Bei TK-Beeren, diese auftauen lassen und ebenfalls abtropfen lassen.)
  9. Tortenguss nach Anleitung zubereiten und über das Obst geben.

Vielen Dank nochmal an „Meine Torteria“ die mir bei Instagram geantwortet hat. Ich hatte nämlich keine Ahnung wie die Sonnenhüte heißen, auch meine Mutter hat sie kurzer Hand Mini-Sonnenblumen getauft. Also habe ich ein schönes Foto geknipst, bei Instagram hochgeladen und die Instagram-User gefragt wie diese Blumen heißen! Instagram ist besser als Google! 🙂

 

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