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Mein Urlaub in Bayern!

Grüß Gott, ihr Lieben!

Ich war, wie einige von euch ja bereits wissen… Von letzter Woche Donnerstag bis gestern im scheenen Bayern. Zusammen mit meiner Mutter! Dort habe ich viel gegessen… und viel getrunken… wenn man sich ein Glas Spezi (in Bayern schmeckt Spezi am besten) bestellt, bekommt man gleich einen halben Liter serviert! Aber was viel wichtiger ist, ich hab sooo viel gesehen und erlebt. Ich habe mich an unserem letzten Abend gefühlt, als wären wir schon ewig von zuhause weg!

Also gut, am ersten Tag sind wir von Bielefeld bis München durchgefahren, die Sonne knallte ins Auto, es war unglaublich heiß trotz Klimaanlage! Meine Mutter ist gefahren, weil sie zu wenig vertrauen in mich hat. Sie hat es zwar anders ausgedrückt “Ich kann einfach nicht still sitzen wenn andere Fahren, egal wer…” oder so ähnlich. Hm… na ja…
Während der gesamten Fahrt habe ich gelesen. In meinem Buch “Naschkatze” das hatte ich dann ungefähr auf der Höhe von Frankfurt durch, also habe ich mit dem zweiten Band von Shades of Grey angefangen. Davon habe ich auf Instagram ein Bild hinzugefügt. Keine Ahnung warum, hinterher ist mir dann auch aufgefallen das ein Hashtag davon vielleicht etwas… zu… schlecht ausgedrückt war! #heißeautofahrt. Na ja, damit war natürlich gemeint das es heiß im Auto mitten auf der Autobahn, trotz Klimaanlage die meine Augen nicht vertragen, war. Aber das kann man bei diesem Buch natürlich auch anders verstehen… Ups…
Als wir dann endlich in Unterschleißheim ankamen, haben wir im Hotel eingecheckt. Ich habe schon wieder vergessen wie es heißt, liegt wohl daran das ich soviel erlebt habe.

Nachdem einchecken sind wir dann mit der Straßenbahn 20 Minuten nach München gefahren. Weil meine Mutter zuhause schon aufgeschrieben hatte wie wir fahren müssen, mit den gesamten Zwischen Haltestellen. Und sie mich angeschnauzt hat, als ich auf dem Fahrplan nachgesehen habe wie die Straßenbahn fährt! Sind wir natürlich an der falschen Haltestelle ausgestiegen… Hauptbahnhof… dort haben wir uns natürlich in der Halle verlaufen. Sie war sich Sicher, das wir umsteigen müssen, am Ende sind wir dann aber wieder in die selbe Linie gestiegen und bis zum Marienplatz gefahren wo meine Mutter hinwollte. Was für ein Chaos…

Am Marienplatz haben wir uns erstmal ein Stück Torte und einen Kaffee gegönnt. Im Café Rischart.

Da ich die Verkäuferin nicht so gut verstanden habe, weil die meisten Torten oder Kuchen mit dem Wörtchen Datschi endeten und ich keine Ahnung hatte was das ist… es heißt Kuchen, für die, die es ebenfalls nicht wissen! Habe ich etwas bestellt wo das Wörtchen Marzipan drin vor kam! Ausgerechnet das war eine Buttercremedatschi. Ich hasse Buttercreme… vor meiner Zwischenprüfung und meiner Abschlussprüfung musste ich sooo viele Buttercremetorten machen und natürlich essen, das ich meine Abschlussprüfungstorten schön ordentlich verteilt habe, sodass ich nichts davon essen musste. Aber die Torte war eigentlich ganz lecker, es war eine Überraschung mit darin! Jaha… Knusperkugeln… super Idee! Außerdem hatte ich seit 8 Uhr nichts mehr gegessen, da wir uns dann auch noch verlaufen haben war es bereits 17 Uhr… also war mir das total egal!

Anschließend sind wir shoppen gegangen. Erstmal auf den Markt, haben uns die ganzen Schinken Häuschen angesehen… dann habe ich meiner Mutter bewiesen das ich einen sehr guten Orientierungssinn habe, denn ich habe sie zum Hofbräuhaus geführt, wo ich erst einmal war vor Jaaahren und mich trotzdem noch daran erinnern konnte! Bei Schuhbeck’s Gewürzen haben wir dann zugeschlagen und hinterher habe ich mir noch Ballerinas gekauft die es in Bielefeld nicht in meiner Größe gab, dann war die Shoppingtour auch schon beendet. Also sind wir im Endeffekt nur dahin gefahren damit ich die Ballerinas die mir so gefallen haben, kaufen kann… Juhu!

Gegessen haben wir da aber trotzdem nochmal! Für mich gab es Flammkuchen mit Parmaschinken, Ruccola, Parmesan und Trüffelöl im Alten Hof! Sehr lecker. Wenn ihr dort mal speisen solltet, bestellt euch keine Cola! Erstens meinte unser Kellner er wüsste nicht ob es Cola noch gibt, dann meinte ein anderer Kellner zu unserem Kellner das heute zwei gekommen wären! Und dann haben die mir da eine 0,2 l Flasche Pepsi vorgestzt… Pepsi! Nicht mal gekühlt… und häää was sollte denn zwei bedeuten? Zwei Flaschen? Zwei Kisten? Ist ja schon etwas wenig bei der größe…

Dann sind wir eigentlich auch schon wieder zum Hotel zurück gefahren. Hier sind noch zwei Bilder von München:

München war also nun abgehackt für diesen Urlaub. Neben unserem Hotel gab es ein griechisches Restaurant, wo wir noch etwas getrunken haben und ich Dank den Servietten die dort auslagen griechisch gelernt habe.

Guten Morgen = KALIMÉRA
Guten Abend = KALISPÉRA
Gute Nacht = KALINÍCHTA
Tja, ich würde sagen ich bin bereit für Griechenland!

Tag zwei:

Das Frühstück in unserem Hotel war nicht so gut, dafür extra nochmal 12 Euro hinzublättern lohnt sich nicht! Aber sowas weiß man ja vorher nicht! Wir sind also nach dem Frühstück, direkt wieder gefahren. Richtung Tegernsee! Wart ihr schonmal am Tegernsee? Wunderschön!

Das Wasser da ist so schön klar und türkis, da will man am liebsten sofort reinspringen bei der Hitze. Wir haben uns aber dann doch für die große Schiffrundfahrt entschieden und anschließend im Bräutstüberl am Tergernsee Käsespätzle gegessen. Und endlich habe ich auch meine Spezi bekommen.

Und das ist der Tegernsee:

 

Das Highlight der Bootsfahrt, am ganzen Himmel war nur eine einzige süße Wolke!
 


Da will man doch am liebsten sofort reinspringen, oder?

So… dann sind wir weitergefahren, zu unserem Hotel in Starnberg. Dort haben wir zur Begrüßung ein schönes Grillbüffet zum Abendessen bekommen. Dabei kann man mich doch schon mit einer einfachen Brezel zufriedenstellen. 🙂 Vorallem nach dem üppigen Mittagessen… Zum Nachtisch gab es dann noch Cremé Brulé und ein Schwarzwälderkirsch Pudding/Mousse(?) Töpfchen.

Dort haben wir uns dann also wieder die Bäuche vollgeschlagen, nun mussten wir aber mal ein bisschen unsere nähere Umgebung erkunden! Der Starnberger See ist nicht so schön, wie der Tegernsee. Deswegen sind wir auch nur das einmal dort hingegangen. Auf dem Rückweg vom Starnberger See haben wir uns noch in einen Biergarten gesetzt.

Im Hotel zurück wollten wir uns unbedingt noch den Fittnessraum ansehen, bzw. ich. Weil ich eventuell ein bisschen Fittness machen wollte, aber der Raum war total lächerlich! Also bin ich nicht wieder darein gegangen, außer am letzten Abend. Da haben wir auf der Dachterrasse in unseren Büchern gelesen (Ich habe Shades of Grey durchgelesen und konnte mit dem nächsten Buch anfangen, “Der hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.) Und so schön war es jeden Abend auf der Dachterrasse:

Tag drei:

Tag Drei begann mit einem ausgewogenen Frühstück, aus Brezel und Ei. Und natürlich einem Kaffee! 😉 Dann ging es ab zur Zugspitze, denn das Internet hatte 100 km Sicht prophezeit.

Auf dem Weg dahin standen wir im Stau… also habe ich mal wieder mein Buch rausgeholt und mich auf eine heiße Fahrt bereit gemacht! Da wir im Hotelzimmer auch noch eine Klimaanlage hatten, haben meine Augen noch weniger die Klimaanlage im Auto ausgehalten und ich musste sie etwas runterstellen! Aber dafür konnten wir ja zum Glück die Fenster runter machen, während wir standen! 🙂 puh…

Eine Stunde haben wir länger gebraucht zur Zugspitze, als es uns das Navi sagte. Die furchtbare Fahrt war aber schnell vergessen als wir dann auf dem Berg standen. Wir sind mit dem Zug hochgefahren. Das kann ich niemandem empfehlen, man fährt überwiegend durch einen engen Tunnel, man kann nur raus in die Dunkelheit sehen. Meine Mutter wollte nciht Seilbahn fahren… 🙁 Oben angekommen haben wir Kaiserschmarrrn gegessen… das ist ja auch Pflicht, in Bayern muss man wenigstens einmal Kaiserschmarrn essen! 😉

So, jetzt lasse ich ein paar meiner Aufnahmen für mich sprechen.

I belive I can fly… Spread my wings and fly away…

Zugspitze also auch von der To-do-list abgehackt. Die Reise ging weiter zum Walchensee. Auch ein seeehr schöner See. Dort fing es dann an zu Gwittern, also sind wir schnell zurück zum Hotel gefahren, weil es richtig dunkel wurde. Auf der Autobahn ist mir auf Anhieb ein Blitzfoto geungen… seht es euch einfach selbst an.

 

Tag vier:

Dieser Tag, sollte der Erste sein, an dem ich Haxe esse… und der Letzte.

Nein quatsch, so schlimm war es nicht! Nur ein kleiner Scherz! Nein aber, ich brauche sowas wirklich nicht unbedingt wieder. War zwar lecker, aber hat geschmeckt wie anderes Schwein auch. Nur das die Kruste soooo hart und knusprig war, dass ich Angst davor hätte darauf rumzukauen, wenn direkt neben mir jemand sitzt!

Die Haxe habe ich beim Kloster Andechs im Wirtsgarten gegessen.

Fragt ihr euch auch immer warum sich die anderen Menschen ausgerechnet hinter das Objekt stellen, was ihr gerade fotografieren wollt? Unfassbar… der Zaun ist soooo lang, da kann man sich doch überall hinstellen… Na ja…

Übriegens waren wir vorher noch auf der Roseninsel. Wenn ihr da mal hinwollt, nehmt euch was zu trinken mit! 😉 Und fahrt am besten dort hin wenn die Rosen blühen, sonst lohnt sich das nicht!

Abends sind wir dann zum Ammersee, haben uns dort den Sonnenuntergang angesehen und ein Eis gegessen.

Tag fünf:

An unserem letzten Tag, hatten wir erstmal gar keine Ahnung was wir jetzt noch machen sollten. Nach dem Frühstück sind wir dann erstmal langsam los gefahren, zu einem weiteren See… das hat sich aber nicht so gelohnt, weil es da nur ein Freibad gab. Eigentlich wollte ich ja Tretboot, oder Ruderboot fahren, aber dann sind wir irgendwie doch noch auf einem Berg gelandet, am Walchensee. Als wir mit der Seilbahn oben angekommen sind, habe ich meine Mutter über einen Steinigen Weg geführt. Ich habe nur das Schild gesehen, das irgendwo in 30 Minuten entfernung ein Wirtshaus steht. Wären wir einfach den anderen hinterher gelaufen hätten wir nur 10 Minuten gebraucht! Aber ich fand den Weg ganz schön, meine Mutter nicht so! Als wir dann mal wieder etwas gegessen hatten, sind wir noch ein Stückchen weiter gelaufen und haben uns auf eine Bank gesetzt an einer Abzweigung wo es rauf zum Martinskopf ging. Von da aus konnte man etwas weiter unten die Kühe hören. Richtig schön, diese Ruhe in den Bergen! 😉

Irgendwann habe ich meine Mutter links liegen bzw. sitzen lassen und bin einfach den Martinskopf hochgestiegen. Auf ca. halbem Wege nach gefühlten 20 Minuten, war ich mir nicht mehr so Sicher ob ich den Weg wirklich gehen sollte. Der war noch steiniger und vorallem steiler als der Hinweg zu der Gasthütte. Aber ich wollte unbedingt wissen was da oben auf mich wartet also bin ich in meinen Ballerinas weiter hochgeklettert. JA!!! In BALLERINAS!!!! Ich hatte zwischendurch wirklich Angst das ich es nicht wieder runter schaffe. Aber ich kam hoch… und ich war ganz alleine dort oben, keine Menschenseele außer mir.

Auf dem Rückweg hatte ich dann wirklich die ganze Zeit das Lied “I believe I can fly” im Kopf! 

Und stellt euch vor, ich kam sogar wieder runter! 🙂

3 Kommentare

  1. Thomas sagt

    Ein sehr schöner Reisebericht ! Hat mir gefallen ! Ich hoffe du hast jetzt auch wieder zeit uns leckere Rezepte und tolle Ideen vorzuschlagen!

  2. Danke für den schönen Bericht:-) . Ich hatte viel Spaß beim Lesen, denn Du hast da Urlaub gemacht, wo ich wohne: ich wohne in München, und unsere Wochenendausflüge gehen gerne in die Berge und an die Seen.
    Ein Datschi ist übrigens ein flacher Blechkuchen 🙂

  3. Ohh da beneide ich dich, um deine Heimat! 😉 Das mit dem Datschi weiß ich jetzt auch! ;D Ich fand nur Buttercremedatschi klingt auch nicht schlecht 😀

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