Rezension
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Rezension // Pink Elephant Cooking


Paperback, Flexobroschur
144 Seiten
19 x 24 cm
150 Farbfotos

ISBN: 978-3-517-09303-1

19,99 €
Verlag
Amazon

Pink Elephant Cooking heißt Obst und Gemüse so zuzubereiten, dass es köstlich schmeckt und dem Körper Energie gibt. Die Rezepte von Pink Elephant sind: vegan, zuckerfrei, sojafrei, rohkostreich, Superfood-gespickt und Freestyle. Flippo und Heather, selbst Yoga-Trainer, führen mit ihren Gerichten durch den Yogi-Alltag: von Kitchen-Must-Haves wie Liebe, Öle, Gewürze, Kräuter, Pestos, Saucen und einer guten Vorratskammer zum Yogi-Breakfast aus Shakes, Fruit Smoothies und Green Smoothies bis hin zu Live Food und Raw Food. Leckere Gerichte für die Off Days sind genauso mit dabei wie göttlich Süßes und Menüs für Freunde. Fotografiert werden die Koch- und Yogasessions von Mike Meyer, einem bekannte Fotograf aus Berlin. – Quelle: Südwest Verlag

Das Buch beginnt mit einem Vorwort von einem Arzt und Yogalehrer, der die Autoren auf der Yogamatte kennengelernt hat. Er berichtet davon wie die beiden Autoren, Daisy und Flippo, sich für Yoga die Hintergründe und Philosophie interessiert haben. Sie fragten sich ob man Yoga auch mit dem Essen und dem Kochen verbinden kann. Heute kann Dr. Steiner gewissenhaft sagen, dass Kochen Yoga ist, wenn er den beiden dabei zu sieht.

Die Küche des “Pinki Styles” erlaubt folgendes: Vegan, Zuckerfrei (außer süßer Senf), Sojafrei (außer Miso und Sojasauce), Rohkostreich, Gespickt mit Superfood.

Außerdem achten die Autoren darauf, ihre Produkte Regional zu erwerben.

Als erstes kommen die Frühstücksrezepte zu Einsatz, denn so beginnt der Tag. Viele Yogis gehen zwar zuerst auf die Matte aber nachdem Yoga macht sich dann doch schnell der Hunger bemerkbar neben Smoothies und Säften, Brei, Toastmuffins gibt es hier sogar Suppe und Reisgerichte. So vielfältig ist das Pinki Frühstück.

Nachdem Frühstück kommt “Yogi on the Road” mit Rezepten für Aufstriche (Guacamole siehe Bild), Snacks und Salaten.

S. 45 – Holy Guacamole

Das Kapitel “Raw Foods / Salate” beschäftigt sich ganz mit den Salaten, Toppings, Dressings, Keimlingen und Sprossen.
Unter “Mahlzeit!” findet man nun die Hauptspeisen wie die vegane Spaghetti Bolognese-Version, Burger oder Tacos. Sogar Eis schafft es hier mit rein als Nachspeise.

S. 104 – Tacos olé!
S. 123 – Fuji Popsicles

Zum Schluss gibt es weitere Süßspeisen wie Götterspeise, Schokokuchen oder Pudding.

Neben den vielen Rezepten gibt es auch viele Randnotizen namens: “Pinki-Plauderei”, “Pinki-Tipp” und/oder “Pinkipedia”.

Natürlich habe ich auch schon etwas daraus nachgemacht, den Monkey God Snack:

http://schokoladen-fee.blogspot.com/2015/05/monkey-god-snack.html

 

Nein, ich bin kein Yogi, ich lebe noch nicht einmal vegan. Aber mich interessiert es, von was veganer Leben. Ab und zu ein oder zwei vegetarische/vegane Gerichte in der Woche sind doch schon eine gute Alternative, wenn man nicht vollständig auf Fleisch verzichten mag. Also warum nicht in solche Bücher schnuppern? 🙂 Als ich von diesem erfahren habe, wo es darum geht Kochen zu Yoga zu machen wurde ich besonders neugierig (also was heißt “Kochen zu Yoga zu machen”… für mich ist Backen immer mein Yoga, das ist wohl alles Ansichtssache.) 😉

Pink Elephant Cooking ist ein sehr umfangreiches Buch. Die Autoren geben dem Leser z.B. durch die “Pinki-Plauderei” einen sehr guten Einblick in deren Leben.
Außerdem hat es ein einmaliges Design, ich kenne kein Buch mit sovielen gezeichneten Bildchen, Schnörkeln, Vögeln, Streifen, Augen, Mustern, Lippen, Rosen, Löwen, Flecken, Schildern, Käfern……
An sich ist es ganz cool, doch für mich ist es too much!
Es wirkt ein wenig Durcheinander – wo es doch beim Yoga unteranderem darum geht, eben nicht durcheinander zu sein.
Noch dazu kommt, dass viele Rezepte Namen haben, die sich nicht sehr leicht einprägen wie “Morning Darling” anstatt “Toastmuffin”, wenn man also zum Rezept für Toastmuffins will, würde man dies im Rezeptregister unter “Morning Darling” finden. Wenn man vergessen hat das es diesen Namen hat sucht man sich im ganzen Buch dumm und dämlich weil man sie möglicherweise wegen den vielen Schnörkel, Blumen, Augen, Yoga (…) – Bildchen nicht mehr findet.

Möglicherweise bin ich die Einzige, die sich daran stört. Doch dies ist für mich ein großer Kritikpunkt. Trotzdem gebe ich dem Buch 3 Punkte, weil ich denke das es für Veganer und alle die es mal ausprobieren wollen, oder nur ab und zu mal auf vegane Rezepte zurückgreifen – wie ich, viele schöne Rezeptideen liefert.

P.S. den Mangoketschup muss ich unbedingt noch ausprobieren!

*Diese Rezension spiegelt meine ehrliche Meinung wieder. Die Rechte von dem verwendeten Bildmaterial liegen bei dem Verlag.

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